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Erfolgsfaktoren für digitale und hybrid Dialog-Formate

Über 12 Monate finden nun Events Online oder als Hybrid statt, die früher nur vor Ort realisiert werden konnten: Zeit für einen Blick auf die Learnings.

Learnings nach über zwölf Monaten Online- und Hybrid-Events

Im Frühjahr 2020 wurden zahlreiche Events auf den Herbst 2020 verschoben in dem Glauben, dass bis dahin die Pandemie im Griff sei und wieder alles weitergehen könne wie zuvor. Inzwischen, Sommer 2021, hat sich gezeigt: Diejenigen, die frühzeitig digitale Formate konzipiert und umgesetzt haben, haben die richtigen Schlüsse gezogen. Dass Interaktion, lebendiger Dialog und konstruktive Ergebnisse auch im digitalen Raum entstehen, ist inzwischen nur noch eine Frage des Formats und der Methodik, und längst keine Grundsatzfrage mehr.

Zeit für eine Bilanz: Welche positiven Schlüsselerlebnisse aus allen Projekten der letzten Wochen und Monate sind es wert, festgehalten zu werden? Woraus kann man lernen und für künftige Gelegenheiten darauf zurückgreifen? Wie auch im Präsenz-Format: Die Finesse liegt im Detail. Dennoch sind es einige Stellschrauben, die dafür verantwortlich sind, ein optimales Setting zu etablieren.

Welche das sind? Gern mehr dazu im Dialog, bei nächster guter Gelegenheit. Die Erfahrungen basieren auf rund zwei Dutzend Online-Erlebnissen in unterschiedlichen Rollen: Als Organisator, als Referentin, als Moderatorin, als Teilnehmerin, als Teilgeberin. Die Events waren Angebot unterschiedlichster Organisationen – von öffentlicher Hand wie Ministerien über Verbände und Vereine bis hin zu Events von Unternehmen aus der Energiewirtschaft sowie Forschungs-Konsortien. Was alle eint ist die Erkenntnis: Der digital organisierte Dialog kann wertvolle Ergebnisse evozieren – und ist auch in künftigen Zeiten nach erfolgreicher Pandemie-Überwindung eine attraktive Möglichkeit, Wertschöpfung für die Energiezukunft und den Klimaschutz zu generieren.

Erfolgsfaktoren für gute Online- und Hybrid-Events - Liste

  • Online-Events niemals 1:1 wie Präsenz-Events planen – im digitalen Raum sieht ein guter und durchdachter Regieplan definitiv ziemlich anders aus (ja, es braucht tatsächlich einen detaillierten Regieplan)
  • Online-Events brauchen oft mehr Personal als Präsenz-Events (wenn man Catering und Garderobe wegdenkt). Denn: Im Online-Raum geht nichts auf Zuruf, jedes Detail braucht Verantwortliche. Vom Chat-Beauftragten über die Screenshot-Dokumentarin bis hin zum Backup für Schlüssel-Aufgaben wie Moderation oder Regie.
  • Online-Events sind mit vielen Teilnahme-Barrieren verknüpft: Firewalls, Unkenntnis, mangelnde Erfahrung, mangelnde Konzentration, vielfältige Alternativen einen Klick entfernt. All dies muss bei der Planung Berücksichtigung finden, um ein positives Online-Erlebnis zu schaffen – sowohl für die Teilnehmenden als auch Gastgeber und Organisatoren. Und: MS Teams ist nicht jedem geläufig, und nicht jedes Tool ist DSGVO konform. Über die Firewall kommt erst recht nicht jede Anwendung hinweg.
  • Online geführte Diskussionen können lebendig und fruchtbar sein – trotz reduzierter Gestik und körperlicher Präsenz. Chronologische Wortmeldungen lassen oft den Diskussions-Charakter vermissen – der, genau betrachtet, oftmals darin besteht andere charmant aber faktisch zu unterbrechen. Insofern: Online-Dialoge brauchen mehr Zeit-Fenster, da die Etikette des Ausreden-Lassens und Einhalten von Wortmeldungen eher eingehalten wird als im physischen Raum.
  • Und viel mehr.
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